Vorbereitung KGP bei Schusters

von rafnick am 28.06.2010

Zu einem Übungstreffen der ABCD Bayern hatten erneut Susanne und Rudolf Schuster nach Unterliezheim geladen. Diesmal standen einzelne Sequenzen aus der Koppelgebrauchshundeprüfung auf dem Trainingsplan. In gewohnt engagierter Manier hat Rudl umsichtig und mit größter Sorgfalt Trichter, Brücke, Pferch und die sagenumwogene ;-) Sortieranlage aufgebaut. 3 Gruppen mit je 6 Muttern und ca. 10 Lämmern der Rasse Coburger Füchse standen bereits in Ruhepferchen für uns bereit.

Aus ganz Bayern und sogar aus dem benachbarten Baden-Württemberg hatten sich Interessierte eingefunden, gilt doch die Koppelgebrauchshundeprüfung (KGH) als besonders anspruchsvoll. So wollten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, sowohl unser Schafhandling, als auch den Ausbildungsstand unserer Hunde zu überprüfen.

Nach einer kurzen Parcoursbesprechung gespickt mit Anekdoten, Tipps und alten Schäferweisheiten führte uns Rudl in die Geheimnisse der Sortieranlage ein! Schnell war allen klar, Teilnehmenden und interessiertem Publikum, dass in der Sortieranlage das größte Fehlerpotential und somit die größte Herausforderung lag. Die Schafe in die Öffnung zu bekommen war dabei noch das geringste Problem. Vor dem „Kanal“ gab es schon mal den ersten Stau. An welcher Stelle war es nun geschickt den Hund drücken zu lassen? Und wie war das gleich nochmal – welche müssen aussortiert werden? Die Muttern oder die Lämmer?

Ja, die Sortieranlage hat uns so einiges abgefordert und die tatsächlichen 30 Grad in gefühlte 40 Grad verwandelt. Vorne schauen, dass die richtigen raus gehen und hinten darauf achten, dass der Hund gut arbeitet und zwischendurch noch den Gegenverkehr im Kanal beseitigen – puh! Die modernen Sortieranlagen mit ihren Klappen und Türchen sind da zwar arbeitserleichternd und sicherlich einfacher zu bedienen, allerdings nicht annähernd so schweißtreibend J und spannungsgeladen! Auch lässt die von Rudel auf solides und altbewährtes Schäferhandwerk schließen.

Rudel war neben Lehrer, Kritiker und Motivator vor allem die fehlende dritte Hand. Immer parat, wenn Not am Mann war und vor allem nie „geizig“ mit seinen Ratschlägen und seiner Unterstützung. Susanne hingegen hatte die Organisation am Trialfeldrand übernommen, für unser leibliches Wohl gesorgt und so manches Erlebnis mit ihrem Schäfermeister zum Besten gegeben.

Danke Euch beiden für Euer Engagement und Eure ausgesprochene Gastfreundschaft. Nach dem nun allen Anwesenden klar ist, dass „ho Madi ho“, eigentlich „komm Alte komm“ heißt, sind wir auch beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei! ;-)

Beate mit Pearl

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1 Kommentar zu “Vorbereitung KGP bei Schusters”

  1. Birgit Sagte:

    Auch von mir ein herzliches Danke an Susanne und Rudi. Es war ein wirklich lehrreicher und super schöner Tag
    Freu mich auf ein nächstes Treffen mit Euch
    Birgit

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